Linkschleuderei vom 18. Dezember 2021

Oh kucke, krass, Fotzenfritz hat mal was gerissen.

Gulp.

Mir scheißegal. Ich wollte einmal nur das Wort Fotzenfritz unterbringen, weil ich immer lachen muss, wenn ich das irgendwo lese. (unkurierbar schlichter Humor, sorry, not sorry.)

Fotzenfritz. Fotzenfritz.

Doppel-Fotzenfritz.

Immer einmal mehr wie du.

Haha.

Contenance plz. Hier ist der postcoronale Pullergrindwasserstand: Die Laufrunden laufen immer noch nicht vollkommen rund (dingeling, Wortspielhurenbock). Ich bin jetzt wieder bei gut 11 Kilometern. Das Lungenvolumen nimmt langsam aber doch kontinuierlich zu, auch wenn irgendwas da unten immer noch beim tiefen Luftholen blockiert, nun gut, wie das G-Wort ist auch das C-Wort eine langwierige Sache und das R-Wort wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Gut ist, dass das fiese Stechen im linken Lungenflügel nur noch selten stattfindet. Alle paar Tage mal kurz. Das geht klar.

Ich denke insofern, ich bin so gut wie übern Dammriss und muss Sie nicht mehr mit der Regeneration dieses Körpers belästigen, die nicht mal mehr mich übermäßig interessiert. C-Wort ist insofern erfahrungsmäßig abgehakt, kommt ins Archiv und jetzt reicht’s auch mal mit Gebrechenporno.

Die Rinks. Freak this:

Cashkurs: Außenpolitischer Fehlstart

Habsch gar nicht mitbekommen, das Kreisen der neuen transatlantischen Abrissbirne. Zitat: „Ferner bekundete Baerbock „Bei diesen Antrittsbesuchen geht es mir vor allem darum, unseren engsten Partnern zuzuhören“, wobei sie ihren französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian kaum zu Wort kommen ließ.“

Lol.

(Übrigens, Herr Cashkursmüller, Ihr seltsamer Gurkenpremiumfonds, den ich mir in der seelenmanischen Euphorie nach einem dieser aufgeregten atemlosen Youtubevideos ins Depot geklebt habe, gurkt seit Jahren ab. Unterirdische minus 12,56 Prozent seit Kauf. Irgendwas stimmt mit dem Ding nicht. Diese Diskrepanz zwischen Lautstärke und Outcome ist bemerkenswert. Hut ab. Wobei: Ich bin schon gespannt, wie dieser angebliche crashsichere Crash-Fonds beim baldigen Crash abschneiden wird. Insofern: Bin präpariert. Kann losgehen. Boom. Shake the room.)

Berliner Zeitung: Omikron: Österreichs Kinder sollen auch daheim Maske tragen

Ich habe schon lange aufgehört zu sagen, dass nun aber wirklich das Höchstmaß an Beklopptheit erreicht sei, weil sie immer noch einen draufsetzen. Aber das Lachen über diese Bergbewohner da im Süden wird Ihnen noch im Hals stecken bleiben, denn eine Erfahrung in dieser dümmlichen Pandemie ist: Was die cringen Österreicher machen, macht dieses Land zwei bis drei Wochen später nach. Offenbar hat man hier immer noch ein perverses Faible für doofe Österreicher mit beschissenem Output. (wie für Wanda … und Bilderbuch, gnihi, natürlich Wanda und Bilderbuch, wen meinten Sie denn? Den A-Wort H-Wort, Sie Fascho?)

n-tv: Omikron-Alarm in Großbritannien – „Da kommt ein Tsunami an Infektionen auf uns zu“

Schnarch. Gähn. Was? Tsunami? Sorry, ich kriege keinen hoch heute, zu müde, schnarch, ich blätter‘ mal lieber weiter, hierhin, oha, eine Eilmeldung:

T-Online: Stillen wird zur harten Probe – Sarah Engels: „Meine Brüste kommen echt an ihre Grenzen“

Ausgesaugte Schläuche als Aufmacher. Kann jemand bitte den Katastrophenschutz schicken? Das Ende ist nah.

Telepolis: Weitere Krankenhausschließungen in Sicht

Häh?

TWASBO Magazin: Unwellness (4): Er ist gebrochen!

Dieser Kerl bringt mich mit seiner Unwellnessreihe gut durch diese Irrenhauszeit. Bitte nicht aufhören.

Ach iwo, zu viel Niveau. Krieg‘ ich Pickel an der Kimme von. Hier, eine Runde Twittermob für zwischendurch:

Yay, govern me harder, Master. Orrrrr.

(nein, ich bin da nicht angemeldet, ich kriege sone Scheiße als Screenshot in die Gruppenchats von T-Wort geschickt; und nach solchem Autokratiefantasiegefiste untertänigster Untertanen möchte ich mich unter der Dusche schrubben bis ich ausblute.)

T-Online: Kimmich über Corona, Impfen und Belästigungen durch Journalisten

Nach Abbitte im Stahlbad des Regierungsfernsehens geläutert. Sehr gut.

DS-pektiven: Coronoia: Happyish

ZG Blog: Wo ist deine rote Linie?

Die Gegenreden. Jungs, ihr braucht eine Exitstrategie, denn irgendwann wird das vorbei sein (schwöre, alles geht immer irgendwann vorbei) und dann steht ihr ohne da.

uepsilonniks: Einmal Tagesschaudesinformation bitte!

Grundgütiger, der kuckt den Ranz freiwillig.

Das Blogmagazin: Was bedeutet Pansensexuell?

Mich erregt beim Boulettenmachen das mit den Händen Zermanschen von Mett sexuell. Ich bin also mettrosexuell (oh jeez, Alter, ganz schlimm, hör‘ auf…).

(damnit, als ich breit war, war der witzig… naja...)

Denkfabrikblog: Kurzfilm: Stuck

Haha. Splatter.

Gaga Da: Ich scheiße auf den Winter!

Ich auch.

Foodcontent. Gute 24 Stunden habe ich einen Schweinebraten im Ofen gegart und zwar nach diesem Rezept: Niedrigtemperatur-Garen – Der beste Schweinebraten über Nacht. Ein sehr entspanntes Gericht ohne Schnörkel, ohne Gedöns, ohne irgendeine Aufgeregtheit. Dazu habe ich Semmelknödel und eine Bratensoße aus braunen Champignons, Gemüsebrühe, Balsamico und Sojasoße zusammengepanscht. Funktioniert gut, nur Sie müssen diesen unerträglichen 24 Stunden-Dauerbratengeruch in der Wohnung irgendwie überbrücken.

Dann habe ich noch sehr abartig gekocht: Cheeseburgerpasta. Was für ein klebrig-klumpriges-kreuzfettiges Zeug. Ich muss diese geschmolzenen Käsemassen nicht mehr unbedingt haben, aber ich bin ja auch kein Kind. Schon gar nicht meines. Das so Zeug liebt. (via Männer unter sich)

Unterwegs gefressen habe ich heuer in einer albanischen Bäckerei, die ich tatsächlich betreten darf, weil sie eine Bäckerei ist. Ja, albanische Bäckerei, in Reinickendorf oben, keine Ahnung, gibt alles, alles gibt’s in Berlin: Sofra Shqiptare. Die haben dort eine Art Börek, nur noch fettiger (aber geil). Mit Käse. Oder Fleisch. Oder Kartoffeln. Die Papiertüte können Sie eigentlich knicken, denn die sifft vom Fett komplett durch. Zwei Dinger davon und Sie können sich danach selber ins nahegelegene Medical Center einliefern. Die Kardioabteilung von denen soll ganz gut sein und als Privatpatient kriegen Sie eine eigene Suite mit Blick auf den Tegeler Yachthafen, wie man hört. Fancy.

Börps. Nope. Mehr hab‘ ich nich‘.