Yolo Homie, hier kommt der Küchenlauch

Was zum …

Sheeeeesh Babos, Checker, Bros, Smombies und Homies, hey Crowd, haha, was geht’n, ich bin ein mies frisierter Typ mit schief sitzender Cordhose in einer abseitigen Ecke eines abseitigen Bezirks, der zu seinem peinlichen gelben Kurzarmhemd eine Krawatte mit Goofy drauf trägt und Küchen verticken muss, weil es für halbseidene Bauherrenprojekte am Arsch von Alicante nicht gereicht hat. Alles stabil? Neue Küche für die Butze? Bro? Ghettofaust? Finanzierung geht voll Laser, Chibi. Ich chicke gern mal meine picklige Keule mit dem Maulgünther und dem Axelfasching vorbei. Beppo Bierbichler. Der ist Ehrenmann, Chabo. Kommt heute noch. Fürs Augemachen. Digga. Weil Yolo.

Grmpf. Bite me. Wie soll ich das denn jetzt noch runtermachen?

Man lernt ja im Verkauf, immer die Sprache der Kundschaft zu sprechen. Ihre Bedürfnisse zu fühlen. Sodann Ebenengleichheit herzustellen. Die Leute dort abzuholen, wo sie stehen. Das bedingt aber, dass sie an dem Ort stehen, an dem man denkt dass sie stehen. So dass man sie dort abholen (und über den Tisch ziehen) kann.

Das ist hier nicht gelungen. Läuft nicht beim Brudi. Dieser bemitleidenswerte, in seinem verunglückten Ansatz steckengebliebene, komplett untaugliche Versuch, einen ansprechenden Eycatcher aus den Pressemitteilungen der peinlichen Jury der Jahresjugendwörter und irgendwelchen aufgeregten Onlineartikeln zur Jugend von heute zu generieren, ist cringe, komplett lost und in einem Ausmaß zum Weinen, für den ich gar nicht die erforderliche Menge Wasser im Körper habe. Huhu. I bims, der Köpenicker Küchenlauch mit dem Niveaulimbo, der einmal fly sein wollte. Ich habe hart gefeiert. Mich noch Stunden später beim Gedanken daran bekekst. Schade um die Buchstaben. Denn die können nun wirklich nix dafür.