Mein Prenzlauer Berg (7)

Der Kampf um die Köpfe des neuen Menschen findet bei uns in der Freiluftanstalt von Berlin-Prenzlauer Berg auf den Straßenschildern statt.


Es folgt der Straßenname in alt und weiß und – bah! – Mann.

(Triggerwarnung, die Abbildung kann bei sensible*n Person*en schwere Traumata auslösen)


Armer Theodor Hosemann, Kunstmaler, Zeichner, Illustrator und Karikaturist. Er kuckt schon so zerknittert. Huh? Was ist denn das für ein Rumpeln? Hören Sie das? Es kommt vom Sophienfriedhof. Fast als … würde da jemand seinen Schädel auf den Sargboden hämmern. Immer wieder und immer wieder. Bis sich die Maden und Würmer im Raum verteilen. Weil das dabei rauskommt, wenn sie in den Berliner Schulen und Universitäten nur noch Leistungskurs Gender und Vertiefungsgebiet Befindlichkeiten statt irgendwas mit Logik oder wenigstens Wikipediasuchskills absolvieren. Dann stürmen die beschränkten Bescheuerten die Straßenschilder mit Unsinn und es wird arg peinlich.


Addendum

Wir dürfen hier nicht stehenbleiben, liebe Schilderstürmer, Rathausstürmer, Bücherstürmer, jetzt gilt es:


Mein Prenzlauer Berg (6)